Tamburello

(stemu) Man nehme eine Handtrommel (im Volksmund auch „Tamburin“ genannt), baue sie etwas stabiler, setze eine Schlaufe für die Hand dran und nutze sie als Sportgerät. Einen Tennisball und einen Mitspieler dazu – los geht´s. Das wäre eine Möglichkeit, Tamburello zu spielen. Natürlich gibt´s die Geräte aber auch schon komplett fertig zusammengebaut und käuflich zu erwerben.

Tamburello kommt aus Italien und wird in Deutschland in drei verschiedenen Varianten gespielt. TAMbeach®, TAMclassic® und TAMindoor®.

TAMclassic-Arena in Italien

TAMclassic® ist die Ursprungsvariante. Gespielt wird auf einem 80 x 20 Meter großen Hartplatz. Fünf Personen pro Team und die beiden Felder sind nur durch eine Mittellinie getrennt, was Ballwechsel in Höhe der nicht vorhandenen Grasnarbe ermöglicht. Die Schlaggeräte sind besonder stabil gebaut. Gespielt wird mit einem Hartgummiball, nicht wie oben erwähnt mit einem Tennisball.

TAMindoor® wird, wie der Name schon sagt, in der Halle gespielt. Es ist quasi die „Wintervariante“. Das Feld ist gezwungenermaßen etwas kleiner als beim TAMclassic®, der Ball nicht ganz so hart. Es wird entweder 5/5 oder 3/3 gespielt.

Auf Sand aber nicht zwingend erforderlich am Strand wird TAMbeach® gespielt. Es ist die Freizeit- und Sommervariante der in Deutschland noch recht jungen Sportart. Vereinzelt gibt es in Deutschland auch schon Beachhallen, in denen auch im Winter TAMbeach® ausgeübt werden kann (z.B. in Köln).

TAMbeach: Spass pur auf Sand

Nach Deutschland gebracht wurde der neue Freizeitspaß von Dirk Ertel, Wahlkölner aus Buchholz mit Italien-Fable, der im Urlaub vor einigen Jahren auf das Gerät aufmerksam wurde. Kurze Zeit später gründete er mit einem Freund zusammen die Firma Tamburello Deutschland, wo die Geräte erworben werden können. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, Tamburello mit all´ seinen Variationen in Deutschland zu verbreiten. Den Anfang machte er im Hochschulsportangebot der Deutschen Sporthochschule Köln, von wo aus die Sportart sich langsam aber stetig verbreitete. Was innerhalb von nur drei Jahren daraus wurde, verdient, so meine ich, Respekt.

Weitere Informationen zum Sport, zu den Geräten, Events und vieles mehr erfahrt ihr im Internet bei tamburello.com.

 

zurück